1922 e.V

Stellungnahme des SBFV:

Am heutigen Freitagvormittag wurde durch die Fußballlandesverbände beschlossen, den Spielbetrieb im Amateurfußball bundesweit vorerst ruhen zu lassen. In Südbaden werden vorerst bis zum 19.April keine Spiele stattfinden. Dies betrifft alle Spiel- und Altersklassen von der Verbandsliga abwärts.

Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebes sind auch alle Freundschaftsspiele davon betroffen. Darüber hinaus wird den Vereinen empfohlen, den Trainingsbetrieb in diesem Zeitraum ruhen zu lassen. Im gleichen Zeitraum werden Seitens des SBFV auch keine Veranstaltungen, Sitzungen, Talentfördermaßnahmen, Trainerausbildungen etc., durchgeführt.

Mit der Aussetzung des Spielbetrieb reagieren wir auf die tagesaktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Ausbreitung. „Die Gesundheit der Mitglieder im Südbadischen Fußballverband steht an erster Stelle. Insbesondere die derzeit unübersichtliche und diffuse Situation führt zu großer Verunsicherung bei unseren Vereinen. Daher halten wir es für geboten, den Spielbetrieb mindestens bis zum 19.April auszusetzen und das Lagebild weiterhin täglich neu zu bewerten.“, sagt SBFV-Präsident Thomas Schmidt.

Dr. Christian Dusch, Vizepräsident des SBFV ergänzt: „Der Südbadische Fußballverband hat in den vergangenen Tagen das Lagebild täglich neu bewertet. Es ist keine einfache Entscheidung für uns, den Spielbetrieb in Südbaden ruhen zu lassen. Mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, insbesondere auch für die Risikogruppen, sahen wir letztlich aber keine andere Möglichkeit. Wie es nach der Ruhephase weitergehen wird, kann man jetzt noch nicht abschätzen.”

Rechtzeitig vor dem 19.April 2020 wird eine Neubewertung der Lage veröffentlicht. Alle Mitglieder des SBFV erhalten dazu rechtzeitig die notwendigen Informationen. 

Bild könnte enthalten: Text „GENERALABSAGE Der Spielbetrieb im wird vorerst ausgesetzt. Weitere Informationen folgen. Die Webseite des SBFV ist aufgrund der vielen Anfragen SBFV derzeit nicht erreichbar. Wir bitten um Verständnis.“